Heute muss man schon Glück haben, wenn man Bekanntschaft mit einem Maikäfer schließen will, denn Maikäfer sind in den meisten Regionen Deutschlands selten geworden. Sie wurden von uns Menschen fast ausgerottet worden, da sie als Plage galten. Die kleinen braunen, nur zwei bis drei Zentimeter großen Tierchen sind nämlich so gefräßig, dass sie in Herden auch schon mal einen ganzen Wald aufgemampft haben.

Was fressen Maikäfer?

Maikäfer fressen am liebsten Blätter von Ahorn, Buchen, Eichen und Weiden, aber auch von Obstbäumen. Fiel ein Maikäfer-Schwarm auf einem Obsthof ein, konnte das früher für den Bauern eine Missernte und Armut bedeuten.
Die gefräßigen Tierchen sind nach dem Monat Mai benannt, denn Maikäferweibchen legen ihre Eier im Boden ab. Wenn im Mai der Frühling Einzug gehalten hat und die Temperaturen gestiegen sind, ist es warm genug, dass die kleinen Käferchen schlüpfen können. Erkennen kann Maikäfer schon im Flug an ihrem Gebrumme. Ihre Flügel arbeiten nämlich genauso wie die Propeller eines Hubschraubers.