„Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh“ sang Helge Schneider 1994. Und recht hat der Unterhaltungskünstler, denn Katzen ist ein intensiver Putzinstinkt angeboren. Die kleinen Kätzchen gehen zudem in ihren ersten Lebenswochen durch die strenge „Putzschule“ ihrer Katzenmutter. Ein ausgeprägter Sinn für Sauberkeit ist bei Katzen wichtig, da sie durch das intensive Lecken und Putzen ihr Fell imprägnieren. Die „Katzenwäsche“ dient den schnurrenden Hausgenossen also nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für ihre Gesundheit.
Wer eine oder gar mehrere Katzen als Haustiere hält, der sollte ihnen auf jeden Fall ein Katzenklo zur Verfügung stellen. Viele Katzenbesitzer hält der von dem Katzenklo oftmals ausgehende beißende Geruch ab sich eine Katzentoilette anzuschaffen. Doch ebenso wie wir Menschen eine Toilette brauchen, benötigen Katzen ebenfalls eine. Unsere Toiletten stinken auch wenn sie nicht oft genug gereinigt werden und ebenso verhält es sich mit den Katzentoiletten. Katzenurin an sich ist geruchlos, der beißende Gestank entsteht erst, wenn er an der Luft von Bakterien zersetzt wird. Dabei bildet sich Ammoniak. Sein Geruch ist für Mensch und Katze gleichermaßen höchst unangenehm. Wer also das Katzenklo regelmäßig gründlich reinigt und häufig die Katzenstreu wechselt, der braucht sich vor einem beißenden Ammoniak-Geruch nicht zu fürchten.

Beim Kauf einer Katzentoilette sollte darauf geachtet werden, dass die Toilette so groß ist, dass sich ihr Haustiger darin problemlos umdrehen kann. Um jungen Kätzchen den Einstieg zu erleichtern sollte der Rand nicht höher als 15 Zentimeter sein. Genau wie wir Menschen ein stilles Örtchen für unser stilles Örtchen bevorzugen handhaben es auch die Katzen: Die Katzentoilette sollte im Haus oder in der Wohnung an einem diskreten Platz aufgestellt werden an dem die Katze sich ungestört fühlt und der möglichst weit weg vom Futterplatz ist.
Lesen Sie weiter: Katzen richtig füttern