Schwanger und Sport Hier erfahren Sie, welche Sportarten Sie als Schwangere ausüben können und was Sie bei Sport in der Schwangerschaft beachten müssen…Eine Schwangerschaft muss nicht unbedingt eine neunmonatige Pause vom Sport bedeuten. Ganz im Gegenteil: Sport ist gesund, da man mit ihm den eigenen Körper fit und beweglich hält – und das ist auch in der Schwangerschaft so. Während früher Schwangeren von jeder sportlichen Betätigung abgeraten wurde, haben mittlerweile viele Studien gezeigt, dass der körperliche Zustand von Frauen, die während ihrer Schwangerschaft Sport getrieben haben, generell besser ist: Sie leiden weniger unter schwangerschaftsbedingten Rückenschmerzen, bekommen seltener Schwangerschaftsdiabetes und haben ein besseres Körpergefühl und somit auch eine positivere Stimmung. Auch hat es sich gezeigt, dass bei sportlichen Frauen während der Geburt seltener Komplikationen auftreten. Voraussetzung für Sport in der Schwangerschaft ist jedoch, dass man sich an bestimmte Regeln hält. Alle Leistungssportarten, Extremsportarten und Kampfsportarten sollten jedoch für werdende Mütter tabu sei, da bei ihnen für Mutter und ungeborenem Kind eine zu hohe Verletzungsgefahr besteht!

Schwangerschaft - Sport erste Wochen

Frauen, die sich noch in der Frühschwangerschaft (bis zur 18. Schwangerschaftswoche) befinden, sollten sich und ihrem Baby keinen starken Erschütterungen aussetzen, um eine Frühgeburt zu vermeiden.

Schwangerschaft - Sport wie lange

Ansonsten können Schwangere bis kurz vor ihrer Niederkunft Sport machen – wenn auch nur im moderatem Maße. Wichtig bei Sport in der Schwangerschaft ist, dass der Umfang und die Intensität der sportlichen Leistungen nicht gesteigert werden. Im Fitnessstudio sind Aerobic-Kurs, schweres Heben, Sprünge und Bauchmuskelübungen erst einmal passe. Bei Schwangeren verändert sich der Hormonhaushalt (wir berichteten). Dadurch werden die Bänder lockerer und der Muskeltonus nimmt ab. Das hat zur Folge, dass schwangere Frauen zwar beweglicher werden, gleichzeitig nimmt aber auch die Verletzungsgefahr zu. Deshalb ist bei Sport in der Schwangerschaft wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und sich auf keinen Fall zu überanstrengen.
Schwangere sollten beim Sport unbedingt auf ihren eigenen Körper hören: Wenn etwas zieht oder sich seltsam anfühlt, sollte mit dem Sport sofort aufgehört werden. Generell sollten werdende Mütter ihre sportlichen Betätigungen mit ihrem Hausarzt, Frauenarzt und ihrem Trainer absprechen. Beim Training sollte eine Herzfrequenz von 135 bis 140 Schlägen nicht überschritten werden.

Diese Sportarten sind besonders geeignet

Besonders geeignet für Schwangere sind die klassischen und gelenkschonenden Ausdauersportarten wie Schwimmen, Wandern, Nordic Walking und Radfahren. Vor allem bei Sport im Wasser werden die Gelenke der Schwangeren entlastet. Der Wasserdruck führt zudem zu einer verringerten Wassereinlagerung in den Beinen. Empfehlenswert sind auch sanfte Sportarten wie Pilates und Yoga (siehe Bild) – und natürlich die spezielle Schwangerschaftsgymnastik
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